
Die Austria Bio Garantie (ABG) - wurde im Jahr 1993 als erste Bio-Kontrollstelle Österreichs gegründet. Seither kontrolliert und zertifiziert die ABG biologische Produkte im Auftrag der Lebensmittelbehörden. Mit etwa 40 MitarbeiterInnen und 100 KontrollorInnen betreut die ABG etwa 11.800 Betriebe im Erzeugungs-, Verarbeitungs- und Handelsbereich von zwei Standorten aus und ist so Österreichs größte Bio-Kontrollstelle.
Anforderungen
Als maßgeblicher Inputgeber und Mitentwickler von Ecert wollte die ABG ein entscheidendes Zeichen setzen, um ihre Marktposition weiter auszubauen und noch stärkeren Kundenservice zu bieten. Daten sollten nur noch einmal erfasst und elektronisch zwischen der ABG und ihren Partnerorganisationen ausgetauscht werden können. Neben der durchgängigen elektronischen Abwicklung des Kontrollworkflows sollte auch die Verrechnung an den Kunden automatisiert werden.
Umsetzung
Ecert wurde bei der Austria Bio Garantie in mehreren Schritten implementiert. Neben der elektronischen Verwaltung von Flächen-, Kultur-, Tier- und Produktdaten wird heute die gesamte Korrespondenz mit den Kunden elektronisch abgewickelt. Auch die Ausstellung von Zertifikaten erfolgt vollautomatisch und direkt aus Ecert. Diese können über die Internetseite der ABG jederzeit abgefragt bzw. heruntergeladen werden. Abonnenten des Ecert Meldeservices erhalten außerdem automatische Nachrichten bei Zertifizierungsstatusänderungen gewisser Unternehmen.
Auch die gesamte Verrechnung an Kunden der Austria Bio Garantie wird über Ecert abgewickelt. Zahlreiche Schnittstellen sorgen für den elektronischen Austausch von gespeicherten Daten mit Partnerorganisationen. Dateneingabefehler werden so nahezu ausgeschlossen. Aufgrund der elektronischen Abwicklung des gesamten Kontrollworkflows wurde der Kundenservice wesentlich verbessert und interne Abläufe optimiert.
Hans Matzenberger, Geschäftsführer, Austria Bio Garantie:
„Die ABG befindet sich derzeit in einer Wachstumsphase. Es war uns daher wichtig, mit einem System zu arbeiten, in das wir unsere Partner mit einbinden können. So können wir Synergien entsprechend nutzen und neue Märkte erschließen.“

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